Hirschgasse |
Liebfrauenkapelle |
Junghanssches Haus
Steinhaus |
Keimzelle der Stadt Horb a. N. war eine Burg, die die Herren von Horb im 11. Jahrhundert am östlichen Ende des Schüttebergausläufers zwischen Grabenbach und Aischbach errichtet hatten. Nach Gründung der Stadt durch die Pfalzgrafen von Tübingen residierte hier außerhalb der Stadtmauer im 13. Jahrhundert die Horber Linie dieses Hochadelsgeschlechtes. 1532 wurde die alte Burg erstmals als Burgstall bezeichnet, und die Stadt trat das Ruinengelände 1648 an Franziskanermönche der Tiroler Provinz ab, die bei der Liebfrauenkapelle ein Kloster erbauten. Das Gotteshaus geht auf eine um 1280 durch das Benediktinerkloster Reichenbach errichtete Marienkapelle zurück, an die die Horber Bürgerschaft um 1363 ein Langhaus samt Turm gebaut hat. Nach Aufhebung des Franziskanerkonventes im Jahr 1787 wurde die Klosteranlage vom Horber Spital zum Heiligen Geist erworben, welcher das Gebäude im Sinne des Stifters Dietrich Gutermann zu einem modernen Krankenhaus erweiterte. Das Steinhaus mit seinen markanten Staffelgiebeln wurde vom Horber Spital 1507 als neuer Speicher errichtet und diente der Spitalökonomie als Magazin und Fruchtkasten, der heute ein Gemeindezentrum der katholischen Kirchengemeinde sowie die Stadtbücherei beherbergt. Mit zu den ältesten Häusern in Horb zählen das gegenüberliegende Junghanssche Haus, dessen verblattetes Fachwerk 1448 aufgerichtet worden ist, und das ehemalige Hirschwirtshaus, das mit seinen gedreiten gotischen Fenstern auf den um 1220 erworbenen ersten Reichenbacher Pfleghof zurückgeht. |
Am Burgstall |
Antoniusaltar Marienaltar |
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