Stadtsiegel 1261

Aus dem Codex Hirsaugiensis um 1090

Stadtsiegel 1320
 

Stadt Horb a. N.
 

Baden-Württemberg
seit 1952


Volksstaat Württemberg
1919 - 1933  Württemberg-Hohenzollern
1945 -1952
 
 


  Königreich Württemberg
1805 - 1918

    Kleine Horber Stadtgeschichte
Mit Sigefridus de Horwa, dem erstgenannten Vertreter eines nicht unbedeutenden Edelfreiengeschlechtes, wird der Name der späteren Stadt gegen Ende des 11. Jahrhunderts im Codex Hirsaugiensis zum ersten Male erwähnt. Eine am östlichen Ende des Schüttebergausläufers über den Talniederungen von Grabenbach und Aischbach errichtete Burg bildete die Keimzelle der Neckarstadt, deren Name sich von dem dortigen sumpfigen Gelände ableitete. Bereits in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts werden die Herren von Horb in den Quellen aber nicht mehr genannt, und ihre Güter scheinen vor allem in den Besitz der Pfalzgrafen von Tübingen gekommen zu sein. Im ersten Drittel des 13. Jahrhunderts verlieh Pfalzgraf Rudolf II. der jungen Siedlung das Stadtrecht, und es etablierte sich in Horb eine Seitenlinie der Tübinger Pfalzgrafen, die auf dieser Burg residierte. Die pfalzgräflich Horber Linie starb bereits in der ersten Generation im Mannesstamme aus, und die Stadt kam zu Beginn des 14. Jahrhunderts durch Heirat an Graf Burkhard IV. von Hohenberg. Der Sorge um das Seelenheil ihres letzten hohenbergischen Stadtherren Rudolf III. und seiner Gemahlin Ita von Toggenburg hatten die Horber ein Chorherrenstift und einen wohl dotierten Spital zu verdanken. Die Grafschaft Hohenberg gelangte mit ihrem Herrschafts- und Verwaltungszentrum Rottenburg 1381 durch Kauf an Herzog Leopold III. von Österreich und verblieb bis zum unrühmlichen Ende des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation nahezu uneingeschränkt in österreichischer Hand. Horb unterstand, zu Schwäbisch- Österreich gehörend, bis zur zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts der Tiroler Regierung in Innsbruck. Eine Verwaltungsreform löste unter  Maria Theresia diese Bindung an Oberösterreich und vereinigte den neuen vorderösterreichischen Regierungssitz in Freiburg im Breisgau. Im Preßburger Frieden wurde die kaiserlich-königliche vorderösterreichische Stadt Horb durch einen Federstrich Napoleons 1805 dem frisch gebackenen Königreich Württemberg zugeschlagen, das in der Stadt einen Oberamtssitz einrichtete. Im Zuge einer Gebietsreform wurde Horb 1938 Kreisstadt. Nach Auflösung dieses Landkreises kam Horb 1973 zum neuen Landkreis Freudenstadt, der dem nordbadischen Regierungsbezirk Karlsruhe zugeordnet ist.

Herzöge bzw.  Erzherzöge  von Österreich  1381 - 1805

Herren von Horb
11. und 12. Jahrhundert
 
 


Pfalzgrafen  von Tübingen
12. und 13.  Jahrhundert
 
 

Grafen von Hohenberg
1302 - 1381

Kreis Freudenstadt
seit 1973
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Auf dem Oberen Markt

In und um die Stiftskirche herum

Links und rechts des Luziferturms

Rund um den Sebastian-Lotzer-Platz

Am Burgstall
 

Rings um den unteren Markt

 

Altkreis Horb a.N.
1938 - 1972