Stadt Horb a. N.
Baden-Württemberg
seit 1952
Volksstaat Württemberg
1919 - 1933
Württemberg-Hohenzollern
1945 -1952
Königreich Württemberg
1805 - 1918
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Kleine Horber Stadtgeschichte
Mit Sigefridus de Horwa, dem erstgenannten Vertreter
eines nicht unbedeutenden Edelfreiengeschlechtes, wird der Name der späteren
Stadt gegen Ende des 11. Jahrhunderts im Codex Hirsaugiensis zum ersten
Male erwähnt. Eine am östlichen Ende des Schüttebergausläufers
über den Talniederungen von Grabenbach und Aischbach errichtete Burg
bildete die Keimzelle der Neckarstadt, deren Name sich von dem dortigen
sumpfigen Gelände ableitete. Bereits in der zweiten Hälfte des
12. Jahrhunderts werden die Herren von Horb in den Quellen aber nicht mehr
genannt, und ihre Güter scheinen vor allem in den Besitz der Pfalzgrafen
von Tübingen gekommen zu sein. Im ersten Drittel des 13. Jahrhunderts
verlieh Pfalzgraf Rudolf II. der jungen Siedlung das Stadtrecht, und es
etablierte sich in Horb eine Seitenlinie der Tübinger Pfalzgrafen,
die auf dieser Burg residierte. Die pfalzgräflich Horber Linie starb
bereits in der ersten Generation im Mannesstamme aus, und die Stadt kam
zu Beginn des 14. Jahrhunderts durch Heirat an Graf Burkhard IV. von Hohenberg.
Der Sorge um das Seelenheil ihres letzten hohenbergischen Stadtherren Rudolf
III. und seiner Gemahlin Ita von Toggenburg hatten die Horber ein Chorherrenstift
und einen wohl dotierten Spital zu verdanken. Die Grafschaft Hohenberg
gelangte mit ihrem Herrschafts- und Verwaltungszentrum Rottenburg 1381
durch Kauf an Herzog Leopold III. von Österreich und verblieb bis
zum unrühmlichen Ende des Heiligen Römischen Reiches Deutscher
Nation nahezu uneingeschränkt in österreichischer Hand. Horb
unterstand, zu Schwäbisch- Österreich gehörend, bis zur
zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts der Tiroler Regierung in Innsbruck.
Eine Verwaltungsreform löste unter Maria Theresia diese Bindung
an Oberösterreich und vereinigte den neuen vorderösterreichischen
Regierungssitz in Freiburg im Breisgau. Im Preßburger Frieden wurde
die kaiserlich-königliche vorderösterreichische Stadt Horb durch
einen Federstrich Napoleons 1805 dem frisch gebackenen Königreich
Württemberg zugeschlagen, das in der Stadt einen Oberamtssitz einrichtete.
Im Zuge einer Gebietsreform wurde Horb 1938 Kreisstadt. Nach Auflösung
dieses Landkreises kam Horb 1973 zum neuen Landkreis Freudenstadt, der
dem nordbadischen Regierungsbezirk Karlsruhe zugeordnet ist.
Herzöge bzw. Erzherzöge
von Österreich 1381
- 1805
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Herren von Horb
11. und 12. Jahrhundert
Pfalzgrafen von Tübingen
12. und 13. Jahrhundert
Grafen von Hohenberg
1302 - 1381
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