Luziferturm
                     
Stubensches Schlößchen

Hoher Giebel


ehemaliger "Schwanen"

Links und rechts des Luziferturms

Als einziges von fünf Stadttoren des inneren Stadtmauerringes hat sich das 1273 genannte Ihlinger Tor erhalten. Hier am Luziferturm, der zu Beginn der Neuzeit auch als Hexengefängnis diente, wird noch deutlich, daß die Neckarstadt mit ihrem mittelalterlichen Mauerwerk zweifelsohne das Zeug zu einem schwäbischen Rothenburg gehabt hatte. Das schiefwinklige Haupthaus des sogenannten Stubenschen Schlößles sitzt mit seiner Westfront auf der inneren Stadtmauer, die noch vom Schurkenturm die steile Schloßhalde hinunter zum Mühlkanal verläuft. Das auf einem zweigeschossigen massiven Unterbau gründende Fachwerk wurde 1519 errichtet. Das stattliche Haus wurde 1706 von der verwitweten Maria Johanna von Stuben erworben, die aus dem Geschlecht der Freiherren von Hohenberg stammte, das aus der morganatischen Ehe von Erzherzog Ferdinand II. von Österreich-Tirol mit der Augsburger Bürgerstochter Philippine Welser hervorgegangen war. Am Fuße der Marksteige steht ein 25 Meter hoher Fachwerkbau, über dessen Eingangstor sich mit der Jahreszahl 1622 das Wappen der Herren von Ow findet. Dieses imposante Haus befand sich im 17. Jahrhundert im Besitz der reichen Horber Handelsfamilie Garb. Heute sind im sogenannten Hohen Giebel die städtische Jugendmusikschule und das Heimatmuseum untergebracht, in dem unter anderem bemerkenswerte Bilder der heimischen Genremaler Kaspar Kaltenmoser und Salomon Hirschfelder aus dem 19. Jahrhundert zu betrachten sind. Die neue Fassade des benachbarten ehemaligen Gasthauses "Schwanen" ziert seit 2005 eine Skulpturengruppe des Konstanzer Künstlers Peter Lenk.


Das Brautpaar beim Pfarrer
K. Kaltenmoser, 1849
          
Gaistor                            Am oberen Mühlkanal                  Horber Stäpfele
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Am Burgstall

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Auf dem oberen Markt

In und um die Stiftskirche herum

Kleine Horber Stadtgeschichte