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Kirchberger Schaffnerei
(Haus am Aischbach)
1301 Pfleghof des Dominikanerinnenklosters Kirchberg
Der alte Steinbau an der Neckarstraße beherbergte einst den
Schaffnereihof des Dominikanerinnenklosters Kirchberg, der bereits 1301
von der Stadtherrschaft Steuerfreiheit erlangte. An der Rückseite
des kleinen malerischen Hofes, der zum spitzbogigen Eingangsportal führt,
liegt im Berg die Brunnenstube des Aischbaches, die 1361 eine mittelalterliche
Badestube und 1480 den "nuwen brunnen" versorgte, der dem Ausbau der B14
weichen musste. In diesem Haus hatte Wilhelm Klink, der letzte Vertreter
der Horber Bildhauerschule, seine Werkstatt. Von ihm stammt zur Straßenseite
hin auch das Dreifaltigkeitsbild, das nach einer Darstellung an der abgebrochenen
Klosterscheuer im Tal in der zweiten Hälfte der dreißiger Jahre
geschaffen wurde. |