Burgstall 

11. / 12. Jahrhundert Sitz der Herren von Horb, bereits 1532 Burgruine

Keimzelle der Stadt Horb a.N. war eine Burg, die die Herren von Horb im 11. Jahrhundert am Ende des Schüttebergausläufers zwischen Grabenbach und Aischbach errichtet hatten. Nach Gründung der Stadt durch die Pfalzgrafen von Tübingen residierte hier außerhalb der alten Stadtmauer im 13. Jahrhundert die Horber Linie dieses Hochadelsgeschlechtes auf der Burg "Herrenberg". Nach dem Bau der oberen Feste kam das "castrum antiquum" zu Beginn des 15. Jahrhunderts offenbar in den Besitz der Stadt, und 1532 wurde die alte Burg erstmals als Burgstall, d. h. Ruine, bezeichnet. Die Stadt trat den Burgstall 1648 an die Franziskaner ab, die darauf ein Klostergebäude errichteten.

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