 |
Talbrunnen
(Leonhardsbrunnen)
1356 erwähnt, Renaissancesäule um 1579, Brunnenfigur 1932/1996
Draußen im Altheimer Tal steht der Leonhardsbrunnen, der seinen
Namen von der Heiligenstatue erhielt, die der Bildhauer Wilhelm Klink 1932
im Auftrag der Stadt auf die damals figurlose Renaissancesäule des
Talbrunnen gestellt hat. Die Klinksche Brunnenfigur wurde 1996 durch eine
in Sandstein gehauene Kopie ersetzt, die der Horber Künstler Götz
Arndt geschaffen hat. Der Talbrunnen, dessen Brunnensäule die gleichen
Stilmerkmale wie am Platzbrunnen aufweist, wird erstmals 1356 erwähnt
und speiste mit seinem Überlauf neben dem bei der Leonhardskapelle
abgegangenen Fegbrünnele auch eine mittelalterliche Badstube, die
unterhalb des Kirchleins gelegen war. |