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Liebfrauenkapelle
(Spitalkirche)
um 1280 Bau der Kapelle, um 1363 Langhaus und
Turm
Außerhalb des inneren Stadtmauerringes
steht am einstig rechten Grabenbachufer die Liebfrauenkapelle, deren mächtigen
Stützpfeiler an Langhaus und Kirchturm Zeugnis davon ablegen,
dass die Kirche zur Mitte des 17. Jahrhunderts infolge des weichen Baugrundes
buchstäblich den Buckel hinunter zu rutschen drohte. Um 1280 errichtete
hier das Benediktinerkloster Reichenbach eine Marienkapelle, die als Chor
der ehemaligen Spitalkirche erhalten geblieben ist. Um 1363 baute die Bürgerschaft
von Horb an diese Kapelle ein Langhaus samt Turm. Seit dem Ende des Dreißigjährigen
Krieges nutzten Franziskaner der Tiroler Provinz die Liebfrauenkapelle
fast einhundertvierzig Jahre lang als Klosterkirche. |