Obere Feste
(Burggarten)

1396/97 Burghaus mit Schildmauer, 1758 auf Abbruch verkauft

Die obere herrschaftliche Feste, in der bis zu ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts die österreichischen Obervögte residierten und von der sich nur noch wenige Mauereste erhalten haben, wurde bald nach dem Übergang der Stadt Horb an das Herzogtum Österreich 1396/97 errichtet. Mit einer von zwei Ecktürmchen flankierten Schildmauer lagerte man das obere Burghaus der in spätstaufischer Zeit begonnen Stadtbefestigung vor, um die Oberstadt nach Westen gegen den Steilhang des alles überragenden Schütteberges wirkungsvoller zu schützen. 1498 beendete hier Kaiser Maximilian im sogenannten Horber Vertrag jene unhaltbaren politischen Zustände, die das damals noch junge Herzogtum Württemberg belasteten. Die benachbarten Dominikanerinnen erwarben den heruntergekommenen Obervogteiamtssitz 1758 auf Abbruch.

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