Untere Stadtmühle

1398 als Erblehen an die Stadt übertragen, seit 1913 E-Werk

Die Mühlen von Horb werden bereits im ältesten Stadtrechtsprivileg der Pfalzgrafen von Tübingen aus dem Jahre 1270 erwähnt. Die Mühlgasse wird 1351 erstmals genannt, und 1398 überließ Herzog Leopold IV. von Österreich der Horber Bürgerschaft die ursprünglich 3 herrschaftlichen Getreidemühlen als Erblehen gegen einen jährlichen Zins. Die Stadt betrieb 2 dieser Mühlen durch besoldete Müller bis 1774 in eigener Regie. Nachdem die beiden Stadtmühlen verpachtet worden waren, wurden sie schließlich 1818 von der Stadt an die jeweiligen Pächter veräußert. 1913 wurde die untere Mühle aufgegeben und zu einem E-Werk umgebaut.

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