Wassertor
(Wettetor)

1460 erwähnter Auslass für den Aischbach

Das Wassertor ist in Horb als einziges von drei Wehranlagen dieser Art vollständig erhalten geblieben, die einst den durch die mauerumringte Stadt fließenden Gewässern einen bewachten und geschützten Ein- oder Auslass boten. So wurde der Aischbach über die 1347 genannte Wettegasse durch das mit Buckelquadern eingefasste niedere Gewölbe des Wassertores, das 1460 als Wettetor erwähnt wird, aus der ummauerten Stadt in den Mühlkanal geleitet. Auf der dem Kanal zugewandten Seite zeigt der Turmaufbau unter den beiden Schießscharten in einem Blendrahmen eine alte Freskomalerei die Christus am Kreuz mit Maria und Johannes zeigt. Darunter befinden sich das hohenbergische Stadtwappen und das Bindenschild der einstigen österreichischen Stadtherren.

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